Den Befehl "Ausführen" im Startmenü
einblenden
Den Befehl "Ausführen" im Startmenü einblenden.
Anders als bei den älteren Betriebssystemen ist der Befehl "Ausführen"
bei Windows Vista nicht mehr im Startmenü enthalten. Viele werden
den Ausführen-Dialog vermissen, da er für einen schnellen Zugriff
auf Dateien, Anwendungen oder Webseiten recht praktisch sein
kann.
Um den Befehl "Ausführen" wieder in das Startmenü zu integrieren,
klickt man mit der rechten Maustaste auf einen freien Bereich
der Taskleiste und wählt im Kontextmenü "Eigenschaften" aus.
Dort kann man über die Registerkarte "Startmenü" über den Button
"Anpassen" den Befehl "Ausführen" im Startmenü wieder aktivieren.
Start des
Begrüssungscenters verhindern
Bei jedem Start von Windows Vista wird
standardmässig das Begrüssungscenter angezeigt, das Zugriff
auf viele Einstellungen, Dienste oder Informationen bietet.
Benötigt man dieses Feature nicht, kann man es über einen
kleinen Eingriff in die Registrierung deaktivieren.
Dazu den Registrierungseditor starten und zum Schlüssel:
"HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrent VersionRun"
springen und dort den Eintrag "WindowsWelcomeCenter" löschen.
Zugriff auf das Begrüssungscenter hat man weiterhin über "Start"
--> "Alle Programme" --> "Zubehör" --> "Begrüssungscenter öffnen".
Individuellen Text beim Anmelden anzeigen lassen
Es ist möglich einen individuellen
Text zu verfassen, der einem Benutzer angezeigt wird, wenn
er sich am System anmeldet.
Dazu auf "Start" --> "Ausführen"
in das Textfeld "secpol.msc" eingeben, um mit "Enter" den
Gruppenrichtlinieneditor zu starten. Dort findet man unter:
"Sicherheitseinstellungen" --> "Lokale Richtlinien" -->
"Sicherheitsoptionen" die Richtlinie "Interaktive Anmeldung:
Nachricht für Benutzer, die sich anmelden wollen". Hier kann
unter "Eigenschaften" ein eigener Text eingegeben werden, der den
Benutzern beim Anmeldevorgang später angezeigt wird.
Automatische Anmeldung aktivieren
Wer nicht immer ein Kennwort beim Systemstart
von Windows Vista eingeben möchte, kann den automatischen Anmeldungsprozess
aktivieren. Dies kann jedoch ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Dazu zunächst auf "Start" --> "Systemsteuerung" klicken. Dort
auf "Benutzerkonten" und unter "Jugendschutz" auf "Windows-Kennwort"
klicken. In dem Feld "Aktuelles Kennwort" das persönliche Kennwort
eingeben und anschliessend auf "Kennwort entfernen" klicken.
Ab dem nächsten Neustart wird ab jetzt der Benutzer automatisch
angemeldet.
Einbruchsversuche protokollieren
Bei Windows Vista können alle fehlgeschlagenen
Versuche, sich auf dem System anzumelden, protokolliert werden.
Dazu klickt man auf "Start" --> "Suchen nach "Lokale
Sicherheitsrichtlinie", geht dort zu "Lokale Richtlinien" und
"Überwachungsrichtlinien".
Dort bei "Anmeldeversuche überwachen" einfach die Option "Fehlgeschlagene
Versuche überwachen" aktivieren.
Das Überwachungsprotokoll kann in der Windows-Ereignisanzeige
eingesehen werden.
Windows-Passwort zurücksetzen
Mittels einer im Vorfeld erstellten
"Kennwortrücksetzdiskette" können Vista-Anwender das
Passwort zurücksetzen, falls es einmal vergessen wurde. Es
ist dazu ein externer Datenträger nötig, dieser muss jedoch
nicht zwangsweise eine Diskette sein, ein USB-Stick
funktioniert auch.
Um eine Kennwortrücksetzdiskette zu erstellen unter: "Start"
--> "Systemsteuerung" --> "Benutzerkonten und Jugendschutz" -->
"Benutzerkonten" zu "Kennwortrücksetzdiskette erstellen"
navigieren und dort einfach den Anweisungen folgen.
Es ist nur einmal nötig eine sogenannte
"Kennwortrücksetzdiskette" zu erstellen, auch wenn das
Passwort danach geändert wurde, funktioniert sie weiterhin.
Das Passwort kann über den Link "Kennwort zurücksetzen", der
nach einem fehlgeschlagenen Login unter dem
Passwort-Eingabefeld erscheint, resetiert werden.
Es ist zu beachten, dass jeder, der Zugriff auf den externen
Datenträger hat, auch auf das Windows System zugreifen kann.
Es empfiehlt sich daher, den Datenträger gut weg zu legen.
Den Benutzerkontenschutz deaktivieren
Der Benutzerkontenschutz wurde mit Windows
Vista eingeführt, um dafür zu sorgen, dass sicherheitshalber
alle Benutzer das System nur mit eingeschränkten Rechten nutzen
können. Dadurch administrative Änderungen oder Installationen
oft erst einmal bestätigt werden, was in manchen Fällen recht
lästig sein kann. Diese Sicherheitseinrichtung lässt sich aber
durch einen Eingriff in die Registry abschalten.
Dafür mit dem Registrierungseditor zu dem Schlüssel "HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREMicrosoftWindowsCurrentVersion
PoliciesSystem" navigieren. Dort dann einen neuen "DWORD-Eintrag"
mit dem Namen "EnableLUA" erstellen und diesem den "Wert" "0"
zuweisen.
Die Änderungen werden nach einem Neustart übernommen. Um den
Benutzkontenschutz wieder zu aktivieren, muss nur der "Wert"
"0" auf "1" gesetzt werden.
Unbekannte Dateien automatisch
mit dem Editor öffnen
Da der Windows Editor Dateien nur in Textform
darstellen kann und keine Scripte ausführt, ist es vielfach
sinnvoll, unbekannte Dateitypen zuerst mit dem Editor anzusehen,
wenn man wissen möchte, was sich dahinter verbirgt.
Durch einen Eingriff in die Registry kann man dem Kontextmenü
den Eintrag "Mit Editor öffnen" hinzufügen.
Dazu den Registrierungseditor öffnen und zum Schlüssel "HKEY_CLASSES_ROOT*"
navigieren. Dort einen Unterschlüssel "shell" erstellen und
diesem den "Standard-Wert" "notepad.exe %1" zuweisen. In diesem
Schlüssel muss dann noch ein weiterer Unterschlüssel "command"
erstellt werden, dessen "Standard-Wert" auf "notepad.exe %1"
gesetzt werden muss.
Durch Löschen des Schlüssels "HKEY_CLASSES_ROOT*shell" können
die Änderungen jederzeit wieder rückgängig gemacht werden.
Datei-Inhalte einsehen ohne die Dateien zu öffnen
Der Explorer von Windows Vista
ermöglicht die Einsicht in die Inhalte von Dateien, ohne sie
dafür zu öffnen. Dazu muss nur die Option des
Vorschaufensters aktiviert sein. Von der Vorschau
unterstützt werden die Dateiformate: txt, jpg, ppt, doc, xls
und pdf.
Die Vorschau wird aktiviert im Vista-Explorer über
"Organisieren" --> "Layout" --> "Vorschaufenster".
Immer Dateiendungen anzeigen
Auch wenn es in den Ordneroptionen so
eingestellt ist, werden in bestimmten Ordnern trotzdem nicht alle Dateiendungen angezeigt. Verantwortlich dafür zeigt sich die
Datei "desktop.ini" in dem entsprechenden Verzeichnis. Im
Unterschied zu den früheren Betriebsystemen regelt sie nicht
nur das Aussehen des Ordners, sondern auch die Ansicht der Dateiendungen.
So werden beispielsweise im Ordner "Beispielbilder" die
Dateiendungen einiger Bilddateien nicht angezeigt. Wird die
"desktop.ini" gelöscht oder unbenannt, werden die
Dateiendungen auch wieder angezeigt. Alternativ kann die "desktop.ini"
mit einem einfachen Editor wie Notepad entsprechend editiert
werden.
Ordner "Eigene Dateien" verschieben
Bei Windows Vista befinden sich wie Verzeichnisse
wie "Eigene Bilder", "Eigene Musik" und "Eigene Videos" nicht
mehr wie gewohnt im Verzeichnis "Eigene Dateien" und auch der
ehemalige "Eigene Dateien"-Ordner heisst nun einfach "Dokumente".
Zum ändern des Pfades geht man zunächst mit einem Rechtsklick
auf "Dokumente" und kann dort unter "Eigenschaften" einen neuen
Reiter mit dem Namen "Pfad" finden. Dort kann man den aktuellen
Pfad zum "Dokumente"-Ordner finden und nach eigenen Wunsch abändern.
Mit einem Klick auf "Übernehmen" wird der Vorgang abgeschlossen.
Dementsprechend können auch die Pfade der Verzeichnisse "Eigene
Bilder", Gespeicherte Spiele", "Eigene Musik", "Eigene Videos",
"Downloads" "Desktop", "Downloads", "Favoriten*", "Links" und
"Suchvorgänge" nach eigenen Vorstellungen abgeändert werden.
*siehe auch:
Es können keine neue Favoriten (IE) erstellt werden)
Kontextmenü "Senden
an" mit eigenen Einträgen ergänzen
Beim Kontextmenü "Senden an" können eigene
Einträge hinzugefügt oder vorhandene Einträge gelöscht werden.
Um Einträge hinzuzufügen, muss eine Verknüpfung
der entsprechenden Anwendung in den Ordner "SendTo" kopiert
werden.
Auch Laufwerke und Ordner können einfach
per Drag&Drop hinzugefügt werden, Ordner einfach in das "SendTo"-Verzeichnis
gezogen und ein Laufwerk kopiert wird.
Das "SendTo" Verzeichnis befindet sich unter: "C:UsersBENUTZERNAMEAppDataRoamingMicrosoftWindowsSendTo"
Kontextmenü um den Eintrag "in Ordner
kopieren" erweitern
Das Kontextmenü von Dateien und Ordnern
lässt sich um den Eintrag "In Ordner kopieren" erweitern, was
häufiges Kopieren von Daten sehr erleichtern kann. Dazu den
Registrierungseditor öffnen und den Schlüssel: "HKEY_CLASSES-ROOTAllFilesystemObjectsshellexContextMenuHandlers"
suchen.
Hier muss ein neuer Schlüssel erstellt
werden, der "In Ordner kopieren" heissen muss. Im rechten Fenster nun der
Zeichenfolge: "Standard" den Wert: "{C2FBB630-2971-11D1-A18C-00C04FD75D13}"
hinzufügen.
Zusätzlich kann das Kontextmenü auch um
den Eintrag "in Ordner verschieben" erweitert werden.
Dazu muss wie oben beschrieben ein weiterer
Schlüssel erstellt werden, der "In Ordner verschieben" heissen muss. Im rechten
Fenster nun der Zeichenfolge: "Standard" den Wert: "{C2FBB631-2971-11D1-A18C-00C04FD75D13}"
hinzufügen.
Ältere Version einer Datei oder
eines Ordners wiederherstellen
Die höheren Versionen von Windows
Vista erstellen automatisch Sicherungskopien, auch
Schattenkopien genannt vom Datenbestand des Rechners. Diese
Kopien können dazu genutzt werden, die vorherige Version
einer Datei oder eines Verzeichnisses wieder herzustellen.
Dazu mit einem Rechtsklick auf einen Ordner oder einer Datei
im Kontext die "Eigenschaften" aufrufen und dort auf den
Reiter "Vorgängerversionen" klicken. Dort zeigt Windows die
älteren Dateiversionen oder Ordnerinhalte mit dem jeweiligen
Änderungsdatum an. Mit diesen kann nun eine neuere Variante
überschrieben oder einfach als Kopie gespeichert werden.
Eine Datensicherung kann dieses Verfahren jedoch nicht
ersetzen, da Windows nicht zuverlässig nach jeder
Veränderung gleich eine neue Schattenkopie anlegt. (Möglich
bei Vista Business, Enterprise (nur Volumenlizenzen) und
Ultimate)
Eigenschaften der Taskleiste für andere
Benutzer sperren
Wer nicht möchte, dass andere Benutzer
die Taskleisteneinstellungen verändern, kann diese Möglichkeit
mit einem Eingriff in die Registry verhindern.
Dazu den Registrierungseditor öffnen und zu dem Schlüssel: "HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsCurrentVersionPolicies"
springen. Dort muss dann ein neuer "Dword-Eintrag" mit der Bezeichnung
"TaskbarLockAll" und dem Wert "1" erstellt werden.
Nach einem Neustart kann jetzt weder auf die Systemsteuerungseinstellungen
für die Taskleiste zugegriffen, noch können die Elemente der
Taskleiste "entsperren", "vergrössern" bzw. "verkleinern", "
verschieben" oder "neu anordnen" geändert werden.
TV-Aufzeichnungen ohne Werbung und
Überhänge erstellen
Das Media Center von Windows Vista
beginnt den Mitschnitt einer Fernsehsendung immer zwei
Minuten vor dem regulären Start und beendet den Mitschnitt 3
Minuten nach dem Schluss.
Wer Mitschnitte archivieren will und
den überflüssigen Speicherplatz sparen will, kann den
Mitschnitt mit dem Movie Maker nachträglich zuschneiden, da
der Vista-eigene Movie Maker jetzt auch das Dateiformat .dvr-ms
beherrscht, in dem das Media Center die Mitschnitte speichert. So
können leicht auch die lästigen Werbeblöcke aus Filmen entfernt werden.
Windows Media Center deaktivieren
Wird ein Computer nur für geschäftliche
Zwecke nutzt, kann es sinnvoll sein, die Ausführung des Windows
Media Centers zu unterbinden. Dies ist durch einem Eingriff
in die Registrierung möglich.
Dafür muss bei dem Schlüssel: "HKEY_LOCAL_MACHINESOFTWAREPoliciesMicrosoftWindowsMediaCenter"
ein neuer "DWORD-Eintrag" mit der Bezeichnung "Media Center"
erstellt werden und diesem der Wert "1" zugewiesen werden. Wird
jetzt das Media-Center gestartet, wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
Maximale Anzahl
der Fenster in Flip3D festlegen
Ein neues Feature bei Windows Vista "Flip3D".
Drückt man die Tasten [Win]+[Tab], werden bei einem Vista Premium
Ready PC alle geöffneten Fenster in einer 3D-Ansicht dargestellt.
Bei zu vielen geöffneten Fenstern kann das jedoch schnell unübersichtlich
werden. Wer das verhindern will, kann mit einem Eingriff in
die Registry ein Maximum der darzustellender Fenser festlegen.
Dafür im Registrierungseditor den Schlüssel: "HKEY_CURRENT_USERSoftwareMicrosoftWindowsDWM"
öffnen und dort einen neuen "DWORD-Eintrag" mit dem Namen "Max3DWindows"
erstellen. Als "Wert" wird dem "DWORD-Eintrag" die gewünschte
Maximal-Anzahl der Fenster zugewiesen.
Nach einem Neustart wir die Änderung aktiv. Soll die Änderung
wieder Rückgängig gemacht werden, braucht nur der "DWORD-Eintrag"
wieder gelöscht zu werden.
Sidebar schnell zwischendurch
einblenden
Hat man sich die Vista Sidebar mit
persönlichen Gadgets erweitert, auf die man zwischendurch
schnell einmal zugreifen möchte, können maximierte Fenster
oder Applikationen dabei recht störend wirken, da sie die
Sidebar überdecken.
Mit der Tastenkombination "[Win]+[Leertaste]" kann man die Sidebar über die maximierten Fenster
legen und ein Klick in das maximierte Fenster lässt die
Sidebar wieder verschwinden.
Grösse der Desktopsymbole ändern
Besitzt man eine Maus mit Scrollrad,
kann man bequem die Grösse der Icons auf dem Desktop
anpassen, indem man einmal auf den Desktop klickt und am
Scrollrad dreht, w |